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Wo een dat gahn kann

plattdüütske Dööntjes na wahr Begevenheiten

In’t Loop van sien Leven beleevt man immer weer Saken, över de man laggen of tominst smüstern mutt. Bi mi is daar mittlerwiel so vööl binanner komen, dat ik mi docht hebb: Dat lohnt sük, dat maal uptoschrieven, daarmit anner Lüü sük daar ok över freien köönt.
Wat ik in dit Book schreven hebb, is all na wahr Begevenheiten. Entweder hebb ik dat sülvst beleevt, of tominst ut eerste Hand erfahren, also van Lüü, de daar sülvst mit bi west sünd.
De Namen, de in dit Book vörkomen, hebb ik all ofännert un ok de Levensgeschichten van de Lüü. Daar is nix mehr so as dat wiers was. Wenn een sük trotzdem sülvst in een van de Vertellsels weerkennt, kann he mit sük sülvst utmaken, of he dat för sük behalen will of nich. Ik hebb mi de Freeheit nohmen, alls een bietje uttoschmücken un so eniges daarto dicht.

Taschenbuch, DIN A5
180 Seiten
15,- Euro

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Alte Pfade in Ostoverledingen

alte Land- und Wasserwege auf dem Gebiet der Gemeinden Ostrhauderfehn und Rhauderfehn

Die Dörfer der Overledinger Geest waren ursprünglich nur Ansammlungen von wenigen Häusern oder Hütten. Zwischen den Dörfern enstanden Trampelpfade durch vielfaches Begehen und Befahren mit Fuhrwerken. Die Pfade wurden im Laufe der Zeit zu Wegen ausgebaut und mit Bäumen versehen.
Mit Beginn der Moorkultivierung im 18. Jahrhundert und der Anlage von Kolonien entstanden viele neue Wege. Alte Verbindungen wurden nicht mehr genutzt und verschwanden. Teilweise sind diese aber anhand von Baumreihen noch zu erkennen. 
Im diesem Buch werden die alten Pfade auf dem Gebiet der heutigen Gemeinden Ostrhauderfehn und Rhauderfehn, aber auch Veränderungen alter Pfade und die Anlage neuer Wege anhand von Karten und Fotos beschrieben.

Format: 21 x 21 cm
152 Seiten
Preis: 22,80 Euro

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Jenseits der Leda

Auszüge aus alten Original-Schriften über das Overledingerland und Umgebung

Seit jeher haben Forscher ihre Heimat und Umgebung erkundet. Der älteste Bericht über Ostfriesland stammt vom antiken römischen Historiker Tacitus. Seit Beginn der Neuzeit erstellten Forscher sogenannte Erdbeschreibungen, in denen die einzelnen Ortschaften, die Landschaft, die Natur, der Lebensraum der Menschen beschrieben werden. Die Berichte der folgenden Jahrhunderte wurden immer detaillierter, sie beschreiben die Wohnungen der Menschen, von innen und außen, und auch die Bewohner selbst und ihre Lebensweise. Darüber hinaus gibt es schriftliche Verordnungen von Ämtern und Behörden, die Missstände aufzeigen und vermeintlich geeignete Maßnahmen anordnen. Schließlich haben Einheimische ihre eigenen Erlebnisse und Erfahrungen, bzw. Auswärtige, die das Ledagebiet bereist haben, ihre Reiseberichte aufgeschrieben. Aus all diesen Dokumenten habe ich die Passagen, die das Overledingerland oder die Umgebung betreffen in dieses Buch aufgenommen. Dabei habe ich größtenteils Ausschnitte aus Büchern und anderen Veröffentlichungen, aber auch ganze Buchinhalte und Beiträge im Originaltext verwendet.

Hardcover DIN A5
324 Seiten

16,80 Euro

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So weer dat fröher

Van dat Leven up’t Land un noch wat mehr

Fröher harren de Minsken hier up’t Land doch vööl mehr Tied as vandaag. Dat heet, se leten sük Tied. Man sull menen, dat weer nett annersum west. In de Buurkereen gaff dat domaals vööl Arbeid, de van Hand maakt worden muß. Dat wull ok ja all sien Tied hebben. Dor weer ja nix, wat hör drieven dee. Dat Woord ‚Terminkalender‘ weer vör de Lüü een Frömdwoord.
Bi all hör Arbeid harren se ok noch Tied, een Woord mitnan-ner to proten, wenn se sük unnerwegs truffen of wenn se nananner to gungen. Bi een Avendvisiet weer dat Gespreek faken över oll Tieden.

Autor: Diedrich Heselmeyer
Taschenbuch, DIN A5
188 Seiten
12,- Euro

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So weer dat fröher – Dat tweede Book

Van dat Leven up’t Land un noch wat mehr

‚Wennehr kummt dat tweede Book‘, so wurr ik faken fraagt. Hier is dat nu: ‚So weer dat fröher – Dat tweede Book‘.
Van de Inhalt her is dat een bietje anners as dat eerste. Van de Buurkeree is dor nich so vööl to lesen. Ik hebb weer Vertellsels un een paar Riemsels na wahr Begevenheiten un egen Beleven upschreven, van dat Leven van de Minsken mitnanner in uns Gemeen. Een paar Döntjes sünd ok to lesen.

 

Autor: Diedrich Heselmeyer
Taschenbuch, DIN A5
176 Seiten
12,- Euro

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Als die Schule noch Kirche war

Ein Rückblick in die Gründerzeit der Rhauder Fehne

In der Zeit zwischen 1825 und 1864 hat sich viel getan auf dem Wester Rhauder Fehn. Eine eigene Kirchengemeinde wurde gegründet und ein neuer Pastor eingeführt. Der Pastor erhielt eine eigene Pastorei, eine neue Kirche wurde gebaut und ein Kirchenvorstand hat sich gebildet. Schließlich kam noch ein neuer Lehrer.
Diese dokumentierten historischen Ereignisse bilden den Hintergrund für ein interessantes Dorfleben: Schulalltag, Nachbarschaftsstreitereien, Liebesgeschichten und auch soziale Konflikte. Daneben spielen die Verkehrssituation, die medizinische Versorgung und auch das Berufsleben eine Rolle.
In meinem 212-seitigen Buch „Als die Schule noch Kirche war“ wird das Leben auf dem Wester Rhauder Fehn beschrieben, wie es tatsächlich gewesen sein könnte. Neben einigen spannenden Geschichten, die sich parallel durch das Buch ziehen, gibt es weitere interessante Beschreibungen eines Fehndorfes in der Mitte des 19. Jahrhunderts.

Taschenbuch, DIN A5
214 Seiten
5,- Euro